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KI-Bild Cheat-Sheet

99 GPT-Image- Befehle

Ein Wort hinter deinen Prompt, Enter drücken, fertig ist der Look. Kein Fotostudio, kein Regisseur, kein Nerv-Meeting über „die Bildsprache“.

Zwei Hände steuern eine leuchtende Konsole, aus der Lichtstrahlen eine neonbeleuchtete Straßenszene entstehen lassen
So fühlt sich das an, wenn ein einziges Wort eine ganze Szene zusammenbaut.

Du kennst das: Du schreibst einen wunderbar durchdachten Prompt, drückst Enter – und ChatGPT liefert ein Bild, das aussieht, als hätte es ein Praktikant um vier Uhr nachmittags zusammengeklickt. Beleuchtung: irgendwie. Stimmung: keine. Kameraperspektive: „Passfoto trifft Urlaubsschnappschuss“.

Das Problem ist selten dein Motiv. Es ist die Sprache. GPT Image reagiert extrem zuverlässig auf klare, konkrete Begriffe – und viele davon lassen sich auf ein einziges Wort eindampfen. Genau daraus ist dieses Cheat-Sheet entstanden: 99 Befehle, die wie kleine Schalter funktionieren. Du tippst sie hinter deinen Prompt, und ChatGPT weiß sofort, welchen Hebel es umlegen soll.

Warum ein einziges Wort mehr bringt als ein halber Roman

Die Versuchung ist groß, dem Modell in drei verschachtelten Nebensätzen zu erklären, wie das Licht fallen soll. Meistens verwässert das nur die eigentliche Bildidee. Ein präziser Begriff wie /rimlight oder /bluehour trifft dagegen genau einen visuellen Nerv – ohne Interpretationsspielraum.

Die Befehle in diesem Sheet sind keine Zauberformeln, sondern Abkürzungen für Dinge, die Fotografen und Kameraleute in Jahren lernen: Lichtführung, Objektivwahl, Bildkomposition. Du sparst dir die Ausbildung und behältst trotzdem die Kontrolle.

Leuchtendes türkises Kreuzsymbol strahlt über einer dunklen Skyline als Sinnbild für ein einzelnes wirkungsvolles Wort
Ein Wort genügt – der Rest ist Rechenleistung.

So benutzt du die Befehle

  1. Motiv zuerst: Beschreibe ganz normal, was im Bild passieren soll.
  2. Befehl anhängen: Ein bis drei Wörter aus der Liste, getrennt mit Kommas.
  3. Nicht überladen: Zwei bis drei Befehle pro Prompt reichen – mehr wirkt wie ein Fotofilter-Wettbewerb.
  4. Kombinieren statt raten: Ein Licht-Befehl plus ein Kamera-Befehl schlägt fast immer einen einzelnen Stil-Befehl.
Ein einsamer Leuchtturm auf einer Klippe bei Sturm, ein Fischer geht die letzten Stufen hinauf. /dramaticlighting, /longexposure, /cinematic

Drei Wörter, ein fertiges Kino-Setup. Genau darum geht es. Ab hier: alle 99, aufgeteilt in fünf Kapitel.

Kapitel 1 · Effekte & Texturen

Und du brauchst dafür kein einziges Tool – kein Photoshop, kein Filter-Plugin, keine Ausrede mehr.

  • /dreamcore: traumhaft-surreale Optik
  • /glitch: digitale Störung & Verzerrung
  • /smoke: atmosphärischer Rauch-Effekt
  • /fire: dramatisches Feuer & Flammen
  • /mirror: kreative Spiegel-Komposition
  • /reflection: Spiegelung auf glatter Fläche
  • /silhouette: dunkle Kontur vor Licht
  • /doubleexposure: zwei Bilder, eine Belichtung
  • /holographic: futuristischer Hologramm-Look
  • /chrome: reflektierendes Metall-Finish
  • /glassart: künstlerisches Glas-Objekt
  • /papercraft: handgemachte Papier-Optik
  • /tiltshift: Miniatur-Effekt per Tilt-Shift
  • /miniature: winzige Diorama-Welt
  • /isometric: isometrische 3D-Perspektive
  • /3drender: hochwertiges 3D-Rendering
  • /claystyle: stilisierter Knet-Look
  • /sketch: handgezeichnete Skizze
  • /watercolor: weicher Aquarell-Effekt
  • /oilpainting: klassisches Ölgemälde

Kapitel 2 · Stile, Genres & Welten

ChatGPT macht's möglich, du musst nur tippen. Keine Reise, kein Filmset, keine Genehmigung von der Location.

  • /comicbook: Comicbuch-Ästhetik
  • /anime: japanischer Anime-Stil
  • /superhero: episches Superhelden-Bild
  • /detective: mysteriöse Detektiv-Stimmung
  • /noir: dunkler Film-Noir-Kontrast
  • /samurai: cinematische Samurai-Szene
  • /medieval: mittelalterliche Optik
  • /scifi: Science-Fiction-Stil
  • /fantasy: magische Fantasy-Welt
  • /postapocalyptic: zerstörte Dystopie
  • /futuristic: futuristisches Design
  • /nightcity: Stadt bei Nacht
  • /cityscape: urbane Skyline
  • /beach: Strand & Küste
  • /mountains: dramatische Berglandschaft
  • /forest: natürlicher Wald
  • /desert: Wüstenlandschaft
  • /space: Weltraum-Szenerie
  • /underwater: Unterwasser-Perspektive
  • /instantphoto: Sofortbild-Optik

Kapitel 3 · Foto- & Fashion-Ästhetik

Und du brauchst dafür keinen einzigen Fotografen. Auch kein Studio, keine Softbox, kein Assistent, der die Softbox hält.

  • /35mmfilm: klassisches 35-mm-Filmkorn
  • /disposablecamera: raue Einwegkamera-Optik
  • /polaroid: Polaroid-Sofortbild
  • /magazinecover: Magazin-Cover-Komposition
  • /streetstyle: urbaner Street-Style
  • /fashion: High-Fashion-Editorial
  • /editorial: professionelle Magazin-Fotografie
  • /minimalist: klare, reduzierte Komposition
  • /luxury: edler Premium-Look
  • /oldmoney: zeitloser Luxus-Stil
  • /retro: nostalgischer Retro-Look
  • /vintage: klassisch-alte Optik
  • /freezeaction: eingefrorene Bewegung
  • /longexposure: Langzeitbelichtung
  • /motionblur: dynamische Bewegungsunschärfe
  • /shallowdepth: scharfer Fokus, unscharfer Rest
  • /bokeh: weiches Licht im Hintergrund
  • /anamorphic: kinoreifes Breitbild-Objektiv
  • /filmgrain: analoges Filmkorn
  • /studio: professionelles Studio-Setup

Kapitel 4 · Licht & Atmosphäre

Hollywood-Kameraleute brauchen dafür Jahre Erfahrung. Du brauchst eine Tastatur.

  • /godrays: dramatische Lichtstrahlen
  • /volumetriclight: sichtbare Lichtbahnen
  • /backlight: Gegenlicht-Silhouette
  • /rimlight: helles Rand-Licht
  • /dramaticlighting: starkes Kontrastlicht
  • /softlighting: sanftes, diffuses Licht
  • /darkmoody: dunkel-moody Stimmung
  • /cyberpunk: Neon-Cyberpunk-Optik
  • /neonlights: knallige Neon-Beleuchtung
  • /moonlight: Mondlicht-Szene
  • /bluehour: kühles Dämmerlicht
  • /goldenhour: warmes Goldstunden-Licht
  • /sunrise: zarte Morgensonne
  • /sunset: warmes Sonnenuntergangslicht
  • /snow: Schnee & Winterstimmung
  • /storm: dramatisches Unwetter
  • /rain: Regen-Atmosphäre
  • /rainynight: regnerische Nacht
  • /mist: leichter Dunst
  • /fog: dichter Nebel

Kapitel 5 · Kamera-Perspektiven & Qualität

Jede Perspektive, jeder Winkel, ein Wort entfernt. Ohne Drohnenschein, ohne Genehmigung, ohne Kran.

  • /wormseyeview: extreme Perspektive von unten
  • /birdseyeview: Blick senkrecht von oben
  • /overtheshoulder: Blick über die Schulter
  • /pov: Ich-Perspektive
  • /fisheye: verzerrtes Fischauge
  • /wideangle: weites Blickfeld
  • /extremecloseup: extreme Nahaufnahme
  • /closeup: enge Nahaufnahme
  • /sideview: Seitenprofil
  • /highangle: Kamera von oben
  • /lowangle: dramatischer Blick von unten
  • /topdown: direkter Blick von oben
  • /aerialview: Luftaufnahme aus großer Höhe
  • /droneview: Drohnen-Perspektive
  • /cinematic: filmische Bildsprache
  • /ultrarealistic: extrem realistisch
  • /hdreal: gestochen scharfes HD
  • /8k: ultra-hochauflösend
  • /4k: gestochen scharfe 4K-Qualität

Der Fehler, den fast jeder macht

Alle 99 auf einmal in einen Prompt zu kippen. Das Ergebnis ist dann kein Bild mehr, sondern ein Streit zwischen Nebel, Neonlicht, Fischaugenobjektiv und Ölgemälde-Textur – und ChatGPT muss irgendwie schlichten. Meistens verliert dabei dein eigentliches Motiv.

Funktioniert gut

Ein Licht + eine Kamera

Zum Beispiel /goldenhour und /lowangle. Klare Stimmung, klare Perspektive, kein Widerspruch.

Funktioniert gut

Ein Stil + eine Qualität

Zum Beispiel /noir und /cinematic. Der Look bekommt eine klare Richtung und wirkt fertig, nicht überarbeitet.

Funktioniert selten

Vier Stile gleichzeitig

/anime, /noir, /watercolor und /cyberpunk in einem Prompt ergeben meist Bildsalat, kein Bild.

Funktioniert auch mit deinem Handyfoto

Du brauchst dafür kein einziges KI-generiertes Ausgangsbild. Lad ein ganz normales Handyfoto in ChatGPT hoch – dein Frühstück, dein Balkon, dein Hund mit schlechtem Gewissen – und häng einen der 99 Befehle an deine Anweisung. ChatGPT verändert dann das vorhandene Foto, statt ein komplett neues zu erfinden.

Ein Beispiel: Foto vom Wohnzimmer hochladen, dazu /noir und /rimlight schreiben – schon sieht dein Sofa aus wie der Tatort einer Krimiserie. Auch hier gilt die gleiche Regel wie beim Generieren: lieber zwei, drei Befehle statt zehn, sonst verschwindet dein eigentliches Foto komplett hinter dem Effekt.

Mein Fazit

Diese 99 Befehle ersetzen keine gute Bildidee. Aber sie sparen dir genau den Teil, der am meisten Zeit frisst: die richtigen Worte für Licht, Stimmung und Perspektive zu finden. Häng zwei, drei davon an dein nächstes Motiv – und schau, wie viel entspannter plötzlich klingt, was vorher wie eine Regieanweisung an einen Roboter aussah.

Am Ende bleibt es dabei: Copy. Paste. Fertig.

Zum Nachschlagen

Alle 99 Befehle als PDF

Fünf Kapitel, 99 Befehle, sortiert nach Effekt, Stil, Foto-Look, Licht und Kamera. Einmal laden, dann liegt die komplette Liste griffbereit auf deinem Handy oder Rechner – auch offline.

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