Kurz erklärt · Folge 3 · 0:43
Warum die KI das Wort „nicht“ überhört
„Wiese, keine Kühe.“ Das hat das Strichmännchen der Bild-KI geschrieben, und was kommt raus? Kühe. Immer mehr Kühe. Mit Verneinungen tun sich Bildprogramme schwer: Sie lesen das Wort „Kühe“ und malen genau das.
Bild-KIs übersetzen die Wörter eines Prompts in Bildinhalte. Ein „nicht“ oder „keine“ geht dabei oft unter, das genannte Motiv aber bleibt hängen und landet erst recht im Bild. Deshalb funktioniert es besser, das gewünschte Bild positiv zu beschreiben. Für Dinge, die wirklich draußen bleiben sollen, haben viele Programme ein eigenes Feld oder einen eigenen Befehl, bei Midjourney zum Beispiel --no.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Positiv beschreiben: Statt „keine Kühe“ lieber „eine leere, weite Wiese“.
- Das Unerwünschte nicht nennen: Jedes Motiv im Prompt kann im Bild landen, auch verneint.
- Extrafeld nutzen: Viele Programme haben ein eigenes Feld für Dinge, die nicht ins Bild sollen.