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Kurz erklärt · Folge 4 · 0:51

Warum hat die KI sechs Finger gemalt?

Eins, zwei, drei, vier, fünf … sechs? Wer mit Bild-KIs arbeitet, kennt das: Das Bild sieht toll aus, bis man die Finger zählt. Dabei hat die KI Millionen Hände gesehen. Das Problem ist, wie sie sie gesehen hat.

Auf Fotos sind Hände fast nie vollständig zu sehen: Sie stecken in der Hosentasche, halten eine Tasse oder liegen ineinander verschränkt. Eine Bild-KI lernt daraus kein Wissen über Hände, sondern nur ein ungefähres Muster: Aus der Handfläche kommen ein paar längliche Formen. Zählen kann sie dabei nicht, und weil ein Finger aussieht wie der nächste, rutscht schnell einer zu viel ins Bild. Neuere Programme machen das schon deutlich seltener. Und wenn es doch passiert, musst du nicht das ganze Bild verwerfen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  1. Immer nachzählen: Hände und Finger sind die häufigste Fehlerquelle in KI-Bildern.
  2. Nur die Hand neu malen lassen: Viele Programme können einen markierten Bereich neu erzeugen, der Rest des Bildes bleibt.
  3. Aktuelles Programm nutzen: Neuere Bild-KIs malen Hände deutlich zuverlässiger als ältere.
Format
9:16 Hochformat
Länge
51 Sekunden
Stimme
KI-generiert